«Ich habe meine Hände bis aufs Blut geschrubbt»

Silvia Hofmann aus Oberherten TG überwand nach vielen Jahren Therapie ihren Waschzwang. Doch dann kam die Corona-Krise, die ganze Welt wird angehalten, so oft wie möglich die Hände zu waschen. Für die 42-Jährige eine harte Prüfung.

Unsicherheit. Einsamkeit. Angst. Die Corona-Krise machte uns krank (BLICK berichtete). Gerade im Lockdown hatten viele Schweizer mit der Psyche zu kämpfen. Depressions-Betroffene wie Mirco Deflorin (44) müssen zurück in die Therapie. Der Lockdown brachte die Dämonen zurück.

Mirco Deflorin ist kein Einzelfall. Auch Silvia Hofmann (42) aus Oberherten TG bekam grosse Angst in der Corona-Krise. Nicht vor dem Virus, sondern vor einem Rückfall. Ihr Problem: Hände waschen. Gründlich einseifen, danach alles gut abspülen. Was der ganzen Welt in der Krise empfohlen wird, ist für Hofmann seit Kindheit belastende Routine.

Zum Originalbeitrag vom: Blick 25.08.2020

Von |2021-03-16T16:54:47+01:00August 29th, 2020|Allgemein|0 Kommentare

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