Wenn wir geboren werden haben wir nichts ausser die liebe unserer Eltern und Geborgenheit. Wir wissen nicht was richtig und falsch ist (können uns nur nach dem richten was wir sehen und hören).
Doch irgendwann müssen wir in die Welt hinaus obwohl wir noch gar nicht bereit sind für das Abenteuer Leben. Wir müssen aufpassen das wir nicht zertrampelt werden oder untergehen. Nach einer gewissen Zeit suchen wir uns einen Ort wo wir hoffen Liebe und Geborgenheit zu finden. Sind wir dort angekommen, lassen wir uns nieder und fangen an uns zu Verpuppen. Am Anfang ist es noch hell und warm, doch je länger wir uns eindrehen wird es enger, kälter und dunkler. Die Zeit bleibt aber nicht stehen und das innere des Cocon wächst bis es eigentlich so weit ist sich daraus zu befreien. Es ist zu eng, man kann kaum noch atmen. Wenn wir es aber nicht wagen uns daraus zu befreien sterben wir langsam ohne je das eigentliche Leben gesehen, gerochen und gespürt zu haben. Wir nehmen also unsere ganze Kraft und Kämpfen gegen die Dunkelheit und Kälte an. Auf einmal dringt ein schwacher Lichtstrahl hinein und man merkt man will mehr. Es wird auch immer wärmer je mehr man sich aus dieser Enge befreit. Wenn es geschafft ist gibt es kein Zurück mehr. Ein wunderschöner Schmetterling ist geboren. Seine Farben leuchten im Licht und er wird Bewundert für seine Feinheit und Lebensfreude. Auch wenn seine Lebensdauer nur von kurzer Zeit ist hat er es keinen Moment bereut sich dem Leben zu stellen.
Das ist die eigentliche Geschichte warum ich mir einen Schmetterling verewigt habe.

Er widerspiegelt mein Leben und zeigt mir die wahren Werte des Lebens.
Ich hoffe Du hast verstanden was ich dir damit sagen wollte? Reichtum, Macht und Geld ist nichts gegen die Schätzte die uns die Natur täglich schenkt und die Liebe.

— J. K.