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Macht Einsamkeit Krank?

Trialogische Podiumsdiskussion

23. September 2020 | 19:30

Einsamkeit und psychische Gesundheit geht uns alle etwas an!

Die Einsamkeit ruht mitten im Meer, genauer gesagt in der Karasee nördlich von Sibirien. Das winzige Eiland ist unbewohnt; öde und schneebedeckt liegt es im Packeis des Polarmeeres. Durchschnittlich beträgt die Temperatur hier minus 16 Grad Celsius. Der Anblick dieser trostlosen Insel muss jenen norwegischen Entdecker, der ihr einst diesen Namen gab, an die schmerzhafte Sehnsucht nach Kontakt zu anderen Menschen erinnert haben. Aber immer mehr Menschen leben in der Schweiz allein. Die steigende Zahl der Einpersonenhaushalte könnte sich negativ auf die psychische Gesundheit innerhalb der Bevölkerung auswirken.

36,1% der Schweizer Bevölkerung ab 15 Jahren fühlen sich einsam.

Einsamkeit tritt meist im Alter zwischen 15 und 34 Jahren auf Depressionen, Angsterkrankungen, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Krebs und Demenz – das alles sind die Folgen anhaltender Einsamkeit, wie zahlreiche Studien in den letzten Jahren belegen konnten. Wer jetzt denkt, dass dies die Probleme älterer Menschen wären, irrt aber gewaltig. Erschreckenderweise sind Millennials auch Generation Y, zwischen 1981 und 1996 geborenen sind, die einsamste Generation von allen.

Welche Rolle spielt die Digitalisierung?

Einsamkeit junger Menschen wird häufig mit der Digitalisierung und entsprechender Freizeitgestaltung in Zusammenhang gebracht. Dass insbesondere junge Männer, die sich in der virtuellen Welt von Videospielen verlieren, weniger soziale Kontakte pflegen, liegt auf der Hand. Andererseits befördern soziale Medien den Austausch untereinander.

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